Immer mehr Familien achten heutzutage auf die Wasserqualität, und Wasserfilter erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Verschiedene Trinkwasseraufbereitungsanlagen sind mittlerweile in Tausenden von Haushalten zu finden. Besonders beliebt sind Umkehrosmose-Wasserfilter, da sie die Wasserqualität deutlich verbessern und gründlich aufbereiten, um so für gesünderes und sichereres Trinkwasser zu sorgen.
Was ist das Funktionsprinzip eines Umkehrosmose-Wasserfilters? Was sind seine Vor- und Nachteile? Welche Wasserfiltertypen sind empfehlenswert? Im Folgenden erkläre ich Ihnen dies Schritt für Schritt im Detail.
1. Funktionsprinzip der Umkehrosmose-Wasseraufbereitungsanlage
Das Prinzip der Umkehrosmose-Wasseraufbereitungsanlage besteht darin, Wassermoleküle unter Druck durch die RO-Membran zu leiten (wodurch für den menschlichen Körper schädliche Stoffe aus dem Wasser entfernt werden). Da die Filtrationsgenauigkeit der RO-Membran extrem hoch ist, kann so die Wasserqualität deutlich verbessert werden. Es gibt zwei wesentliche Schritte: die Druckumkehrosmose und die eigentliche Membranfiltration. Wenn Sie diese beiden Konzepte verstehen, können Sie die Funktionsweise im Wesentlichen nachvollziehen.
(1) Druckumkehrosmose:
Wenn der Wasserreiniger in Betrieb ist, gelangt das verunreinigte Wasser vom graublauen Teil auf der rechten Seite der Abbildung in den RO-Membranteil des weißen Zylinders in der Mitte.
Das durch Umkehrosmose gewonnene Wasser ist eine Lösung mit niedriger Konzentration, während das einströmende Wasser eine Lösung mit hoher Konzentration aufweist. Normalerweise fließt das Wasser von der niedrigen zur hohen Konzentration. Wird jedoch auf die konzentrierte Lösung – also auf der Einlassseite – ein Druck ausgeübt, der den osmotischen Druck übersteigt, kehrt sich die Fließrichtung um, und das Wasser fließt von der hohen zur niedrigen Konzentration. Dadurch kann gereinigtes Wasser gewonnen werden. Dieser Prozess wird als Umkehrosmose bezeichnet.
(2) RO-Membranfiltration:
Es funktioniert wie ein Sieb, das alle Verunreinigungen außer Wasser herausfiltert. Die Filtrationsgenauigkeit der RO-Membran beträgt 0,0001 μm, was einem Millionstel der Dicke eines Haares entspricht. Bakterien und Viren sind 5000-mal kleiner als die Membran selbst. Daher können Viren, Bakterien, Schwermetalle, gelöste Feststoffe, organische Verunreinigungen, Calcium- und Magnesiumionen usw. nicht durchdringen. Das aus einem Umkehrosmose-Wasserfilter austretende Wasser kann daher direkt getrunken werden.
2. Vor- und Nachteile der Umkehrosmose-Wasseraufbereitungsanlage mit Membran.
Obwohl das durch Umkehrosmosemembranen gereinigte Wasser heutzutage sehr sauber ist, weist es dennoch einige Mängel auf.
Vorteile: Der Umkehrosmose-Wasserfilter entfernt Verunreinigungen, Rost, Kolloide, Bakterien, Viren usw. sowie radioaktive Partikel, organische Stoffe, fluoreszierende Substanzen und Pestizide, die gesundheitsschädlich sind. Er entfernt außerdem unerwünschte Kohlenwasserstoffe und Schwermetalle, sodass beim Abkochen keine Kohlenwasserstoffe entstehen und die Gesundheit Ihrer Familie geschützt ist.
Im Vergleich zu anderen Arten von Wasserreinigern verfügt der Umkehrosmose-Wasserreiniger über die leistungsstärkste Filterfunktion und den besten Filtereffekt.
Nachteile: Da die Umkehrosmoseanlage ein fünfstufiges Filtersystem benötigt, muss die Umkehrosmosemembran je nach Wasserqualität regelmäßig ausgetauscht werden, in der Regel alle ein bis zwei Jahre. Die ersten drei Filterschichten der Umkehrosmosemembran müssen häufiger gewechselt werden, üblicherweise alle drei bis sechs Monate.
Das Filterelement des Wasserfilters ist das teuerste Bauteil. Muss es häufig ausgetauscht werden, steigt der Verbrauch entsprechend, und für den Einbau wird Fachpersonal benötigt. Die Kosten für das Filterelement können innerhalb von zwei Jahren höher sein als der Preis des Wasserfilters selbst.
Veröffentlichungsdatum: 10. Oktober 2022




